
Die Ausstellung, die im gesamten Silver Leaf Garden in Singapurs berühmten „Gardens by the Bay“ zu sehen war, präsentierte Boteros berühmte Werke – „Adam und Eva“, „Katze“, „Pferd“, „Sitzende Frau“, „Die Tänzerinnen“ und „Frau auf einem Pferd“ – und ermöglichte es den Besuchern, die Skulpturen noch lange nach Sonnenuntergang zu erleben.
Fengmao, dessen Portfolio Fotografie, Film, experimentelles Theater und interaktive Installationen umfasst, wurde von der technischen Produktionsfirma True Colour Media (TCM) beauftragt, ein Beleuchtungskonzept zu entwickeln, das die Kunstwerke zur Geltung bringt und gleichzeitig das Besuchererlebnis über die Tageslichtstunden hinaus erweitert.
Nach der Bewertung der Projektanforderungen entschied sich Fengmao für Astera QuikSpots aufgrund ihrer Kombination aus hochwertiger Lichtleistung, drahtlosem Betrieb, Flexibilität durch Batteriebetrieb, kompakter Bauweise und schneller Einsatzbereitschaft.
Die Leuchten wurden von Asteras Vertriebspartner in Singapur, Total Solution Marketing, an TCM geliefert.
Entwickelt für Draußen
Am Ausstellungsort wurden jeweils zwei QuikSpots eingesetzt, um die Vorderseite jeder Skulptur zu beleuchten. Die Leuchten wurden auf eine warmweiße Farbtemperatur eingestellt, die die Kupferoberfläche, die Texturen und die charakteristischen Formen der Skulpturen perfekt zur Geltung brachte.
Der Einsatz im Freien in Singapur brachte einige umweltbedingte Herausforderungen mit sich. Hohe Luftfeuchtigkeit, häufige Regenfälle und plötzliche tropische Gewitter machten Wetterbeständigkeit unerlässlich. Das Gehäuse der QuikSpots mit Schutzart IP65 bot die erforderliche Robustheit, um während der gesamten viermonatigen Laufzeit der Ausstellung zuverlässig zu funktionieren.
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Sicherheit. Um Manipulationen zu verhindern, aktivierte Fengmao die Diebstahlschutzfunktion von Astera, die sowohl visuelle als auch akustische Warnsignale auslöst, sobald eine Leuchte bewegt wird. Das System meldet den Alarmstatus zudem direkt in der AsteraApp, sodass Techniker alle Leuchten aus der Ferne überwachen können.
Flexible Steuerung für eine langfristige Installation
Für die Ausstellung wurde eine Beleuchtungslösung benötigt, die sich während der gesamten Laufzeit anpassen ließ und bei Bedarf die Möglichkeit bot, Farben, Einstellungen und programmierte Sequenzen zu ändern.
Die Installation einer herkömmlichen kabelgebundenen Steuerungsinfrastruktur hätte einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, weshalb das drahtlose Ökosystem von Astera eine ideale Alternative darstellte. Mithilfe der AsteraApp und einer gesicherten Funk-PIN konnte das Team die Leuchten effizient verwalten und einstellen und dabei einen zuverlässigen Betrieb in Singapurs städtischer Umgebung mit hoher Funkbelastung gewährleisten.
Auch das Design der Leuchten spielte bei der Entscheidungsfindung eine Rolle. Dank ihrer kompakten Bauweise fügten sie sich unauffällig in die Umgebung ein, ohne von den Kunstwerken selbst abzulenken.
Die Lichtqualität ist entscheidend
Für Fengmao war die Lichtqualität einer der wichtigsten Aspekte des Projekts.
„Die punktförmige Lichtabstrahlung des QuikSpot sorgt im Vergleich zu herkömmlichen LED-PAR-Scheinwerfern für einen homogenen Lichtoutput und Schattenbildung“, erklärte er.
Diese Eigenschaft erwies sich als besonders wertvoll bei der Beleuchtung von Boteros unverkennbaren Skulpturen, deren sanfte Kurven und übertriebene Formen eine sorgfältige Ausleuchtung erfordern, um ihre visuelle Schlichtheit und ihren Charakter zu bewahren.
Ebenso wichtig war die Kontrolle des Streulichts, um die Atmosphäre des Silver Leaf Garden zu bewahren und zu verhindern, dass Blendungen das Betrachtungserlebnis der Besucher beeinträchtigen. Um dies zu erreichen, setzte das Team neben der Zoomfunktion des QuikSpot auch Astera AX5-Snoots ein, was eine präzise Strahlsteuerung und eine flexible Positionierung der Leuchten ermöglichte.
„Der Zoom war äußerst hilfreich“, bemerkte Fengmao, da er mehr Freiheit bei der Ausrichtung und Platzierung der Leuchten bot und gleichzeitig die Aufmerksamkeit fest auf die Kunstwerke lenkte.
Eine gelungene Präsentation
Die Fernando-Botero-Ausstellung, die im Januar im Rahmen der Singapore Art Week 2026 eröffnet wurde, lief bis Mai und stieß während ihrer gesamten Laufzeit auf großes Interesse bei den Besuchern.
Durch die Kombination eines durchdachten Lichtdesigns mit der Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Astera QuikSpots gelang es im Rahmen des Projekts, die Skulpturen in ein faszinierendes nächtliches Erlebnis zu verwandeln, das es dem Publikum ermöglichte, Boteros Werke in einem völlig neuen Licht zu erleben.
Bilder: Lee Jun Yan




